Irrtum ist immer möglich.
Wenn der Geübte meint, körpersprachliche
Signale „verstanden zu haben“, bemüht er sich
um die (Erfolgs-)Kontrolle, statt anzunehmen,
er habe den anderen durchschaut!

Irrtum ist immer möglich.
Wenn der Geübte meint, körpersprachliche
Signale „verstanden zu haben“, bemüht er sich
um die (Erfolgs-)Kontrolle, statt anzunehmen,
er habe den anderen durchschaut!

Ein aus tiefer Überzeugung heraus ausgesprochenes NEIN hat mehr Gewicht als ein JA, das gesagt wurde, um zu gefallen, aus Freundlichkeit oder – was noch schlimmer ist -, um Problemen auszuweichen, die Teil Deines Weges sind und gelöst werden müssen. (von Mahatma Gandhi inspiriert)

Ein NEIN kann, wie die Grafik zeigt, sich entweder an eigenen Interessen oder an den Interessen der anderen orientieren. Eine Balance, die divergierenden Interessen ausgleicht, kann mit klaren Formulierungen bwz. Argumenten gefunden werden.
„Gibt es nicht eine andere Person, die … ?“
„Ist es sehr schlimm, wenn ich jetzt NEIN sage?“
„Was würde passieren, wenn ich NEIN sage?“
„Kann ich dir die Antwort morgen geben, ich möchte erst in Ruhe darüber nachdenken?“
→ Ein JA ist schnell gesagt, die Folgen können allerdings oft lange währen!
„NEIN, das ist mir nicht möglich, weil …“
„Nein heute nicht, damit ich den Projektentwurf fertig mache. Dafür haben wir morgen einen gemeinsamen freien Sonntag.“
„Heute helfe ich dir nochmals dabei, aber das nächste Mal musst du dir jemand anderen suchen.“
„Ich habe heute keine Zeit für dich, da ich noch meine Arbeit erledigen muss. Ich kann mir aber am Donnerstag oder Freitag für dich Zeit nehmen. Wann passt es dir besser?“
„Nein, nach unserer Organisations-Philosophie bieten wir all unseren Kunden dieselben Konditionen, deshalb beraten wir sie individuell.“
„Nein, ich kann heute keine Überstunden machen, weil ich noch einen Termin habe, es sei denn, ich kann morgen früher weggehen.“
Ein NEIN hat dann eine Chance auf ein JA, wenn damit eine positive Situation / Erwartung verknüpft wird.

Die MINUS-Situation: Ein NEIN, welches durch Gesprächs- oder Verhandlungsgeschick nicht zu verändern ist. Ein Dialog als Beispiel:

Mutti, ich möchte eine Schokolade!
Nein.
Warum nicht?
Weil du nachher dein Essen bekommst.
Wenn ich aber nachher brav esse?
Sei still, ich habe NEIN gesagt.

In der Kommunikation kann eine NEIN-Situation verbessert werden, aber dennoch nicht zum Erfolg führen.

Wo liegen meine Grenzen? Damit ich Grenzen setzen kann, muss ich mir meiner Grenzen zunächst bewusst werden.

Die anderen kennen meine Grenzen nicht, deshalb muss ich sie erkennbar machen, den anderen mitteilen.
Gemeinsame Grenzen – Gefühle, Körper, Gegenstände, Territorien – sind gemeinsam zu vereinbaren.
Ich muss bereit sein, meine Grenzen zu verteidigen, sowohl emotional, gedanklich, als auch körperlich. Wenn ich mich nicht verteidige, werde ich in die Enge getrieben.
→ Tipp: Grenzen sofort verteidigen. Grenzüberschreitungen sofort ansprechen. Jede Grenzverletzung wird registriert.
Wenn wir auf Störungen (z.B. Aussagen, Handlungen) nicht reagieren, dann kann sich daraus eine Kettenreaktion entwickeln. Die Kettenreaktion:
→ Mögliche Deeskalisierungsschritte setzen:
Bedenkzeit nehmen.
Warum Nein sagen?
Eine klare Formulierung finden.
Mit der Körpersprache das Nein unterstützen.
Interessen abwägen: Eigenes oder fremdes Interesse?
Ein Nein ist weder unhöflich noch unangebracht.
Auf Grenzen achten.
NEIN sagen Lernen als E-Book: Link

Einen Vorsatz umsetzen? Ja, innerhalb von 72 Stunden damit starten. Die 72-Stunden-Regel.
Wir allen wissen, wie die großen Neujahrs-Vorsätze enden. Gute Gespräche, wertvolle Tipps, Aha-Erlebnisse bei Live-Seminaren oder ZOOM-Konferenzen hinterlassen oft den Gedanken: „Warum nicht? Das möchte ich auch können, ausprobieren und angehen. Oft bleiben diese Gedanken Wünsche, denn sie sind nicht als Ziel zu Ende gedacht. Bekanntlich gehört zum Erreichen eines Ziels auch der 1. Schritt. Für diesen Schritt hat man 72 Stunden Zeit, wie das Abschlusskapitel dies aufzeigt. Warum dies so schwer ist, zeigen die nächsten Absätze.
Der Blogbeitrag als E-Book
Link: DIe 72-Stunden-Regel, damIT Veränderung gelingen kann
Es genügt nicht, dafür zu sorgen, dass das IT-Netzwerk gut funktioniert, da dabei nur Informationen weitergegeben werden, die frei von Emotionen sind. Diese Art der Informationsverarbeitung ist zwar auch von großer Bedeutung, doch Wissen und Gefühle, die den Erfolg einer Schule ausmachen, können nur im persönlichen Gespräch vermittelt werden.
Ordnet eine Führungskraft vom Schreibtisch aus an, dass eine Maßnahme durchzuführen ist, ist das Risiko, dass das Vorhaben misslingt, sehr groß.
Besser ist es, zu den Menschen hinzugehen, mit ihnen zu sprechen; hinzuhören, welche Meinungen sie haben, und hineinzufühlen, wie es ihnen geht. Ihre Fragen, Zweifel, Widerstände zur Kenntnis nehmen; deren Hintergründe zu verstehen suchen und dadurch eine Vertrauensbasis aufbauen, die es wiederum möglich macht, die eigenen Anliegen zu verdeutlichen.
Die folgende Abbildung zeigt was passiert, wenn eine Führungsperson ein „neues Thema“ umsetzen will. Diese Stufen werden immer in dieser Reihenfolge zu bewältigen sein.

UND WENN Sie etwas LOHNENSWERTES (Modell, Idee, Methode, …) zum Umsetzen erkannt haben, starten Sie innerhalb von 72 Stunden. Sie haben beim Gespräch, im Meeting, auf der Konferenz, bei der Beschlussfassung, im Coaching o.a. einige Druckpunkte freigelegt. Jetzt geht es um das Umsetzen. Die 72-Stunden-Regel hilft dabei.


Auf der Suche nach Lernbausteinen, zeigt uns Praxis und Forschung, dass wir in Verbindung mit anderen Menschen besser wachsen und lernen können. Dabei stellt sich heraus, dass wir nur einen Teil innerhalb formaler Ausbildungs- oder Entwicklungsprogrammen lernen. Sehen wir uns doch um, wie viele eigene Gelegenheiten wir täglich schaffen können, um Neues zu lernen bzw. Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse und Einsichten, Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen zu erlangen.
Die These dazu: Je wertvoller die Verbindungen sind und dabei prioritären Charakter erlangen, desto erfolgreicher werden wir.
Solche menschlichen Verbindungen sind getragen von positiver Wertschätzung (unabhängig davon, wie lange die Interaktionen dauern). Merkmale dieser positiven Wertschätzung sind u.a., dass eine andere Person auf uns eingeht und offen ist, an uns glaubt, durch Vitalität uns unterstützt und dass die Prozesse des Miteinander in beide Richtungen gehen. Ein Begriff: „Jemandem tief verbunden sein drückt dies treffend aus.“
Die Psychologie erklärt das damit, dass unser Denken erweitert wird, wir Wissen rascher aufnehmen können, resilienter und widerstandsfähiger, dabei gleichzeitig unsere Handlungsoptionen erweitern können.
Wir wissen aber auch, dass konträre Beziehungen uns Sicherheit nehmen, eher zur Abwehr neigen und dadurch zu einer Spirale nach unten führen. Wieder ein Begriff: „Diese Beziehung zieht mich nach unten“.
Solche menschlichen Verbindungen sind getragen von positiver Wertschätzung (unabhängig davon, wie lange die Interaktionen dauern). Merkmale dieser positiven Wertschätzung sind u.a., dass eine andere Person auf uns eingeht und offen ist, an uns glaubt, durch Vitalität uns unterstützt und dass die Prozesse des Miteinander in beide Richtungen gehen. Ein Begriff: „Jemandem tief verbunden sein drückt dies treffend aus.“
Die Psychologie erklärt das damit, dass unser Denken erweitert wird, wir Wissen rascher aufnehmen können, resilienter und widerstandsfähiger, dabei gleichzeitig unsere Handlungsoptionen erweitern können.
Wir wissen aber auch, dass konträre Beziehungen uns Sicherheit nehmen, eher zur Abwehr neigen und dadurch zu einer Spirale nach unten führen. Wieder ein Begriff: „Diese Beziehung zieht mich nach unten“.
Und nun zum praktischen Teil:
wertvolle Beziehungen aufbauen?
Das waren nur einige Punkte, die dazu beitragen können, die zurückgenommenen Fort- und Weiterbildungsbudgets zu kompensieren. So zeigt sich immer wieder, dass eigeninitiierte Entwicklungen einen hohen Akzeptanzgrad erreichen. Entwickeln ist gut, performen noch besser. Bei dieser Win-Win-Strategie werden qualitativ hochwertige Verbindungen, rückgekoppelt an das Unternehmen/ die Organisation die persönliche Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen steigern.

Antreiber haben wir unserem Leben von Eltern, Schulen, Vorgesetzten, aber auch Freunden immer wieder gehört. Irgendwann glaubt man daran und so bekommen die Antreiber Macht über unser Tun. Muss das so sein? Können wir nicht auch ‚Erlaubern‘ folgen? Die Bildergalerie zeigt Wege, Antreiber zu erkennen und ‚Erlaubern‘ die Chance geben, diesen massiv entgegenzutreten.
Erkennen von destruktiven Verhaltensteilen. Bewusstmachen von Blockaden und Veränderungen für Problemlösungen. Ansatzpunkte für Verhaltensänderungen finden.
(mehr …)
Wir haben gelernt, in „Wenn…, dann… Beziehungen“ zu denken:
„Wenn mit der Bahn fahren billiger wird, dann benutzen Menschen das Auto“. Ist es so oder ist es umgekehrt?
Nun kann man sich die Frage stellen: Was wäre, wenn die Menschen, aus welchem Grund auch immer, weniger das Auto nutzen? „Würden sie deswegen mehr mit der Bahn fahren?“
Ökologisch und ökonomisch hätte das den Vorteil, dass die Bahn mehr ausgelastet wäre, die Fahrpreise könnten billiger werden. Das kann wiederum den Vorteil haben, dass noch mehr Menschen auf die Bahn umsteigen.
Dem “ Wenn … dann … Denken “ kann man mit einem einfachen Trick auf die Schliche kommen: Das beeinflussende Element gegen das beeinflusste austauschen und überprüfen, ob auch diese Variante plausibel ist.
Zeigt sich das einfach oder plausibel, dann ist zumindest Zweifel angebracht, ob die Abhängigkeit ein so einfaches “ Wenn … dann …“ ist.

Die Begriffe „achtsam“ und „Achtsamkeit“ möchte ich hier für mich definieren als eine Freude am eigenen Spüren und Tun, als eine Hingabe und Konzentration auf den gegenwärtigen Augenblick verbunden mit einer großen Dankbarkeit für das, was einem die Gegenwart schenkt.
Daraus können Empathie und Weiterentwicklung entstehen, da kann sich Kreativität ihren rechtmäßigen Platz verschaffen und Verantwortung für sich und für andere bekommt hier Raum und Achtung.
Achtsamkeitspraxis nährt für mich die Fähigkeit, sich dem Augenblick hinzugeben. Statt Motivationen, die einer vermeintlichen Macht dienen und negativen Impulsen, über die täglich in den Medien berichtet wird, pflegt Achtsamkeitspraxis Wohlwollen und Mitgefühl.




Erwin Wagenhofer beschreibt es in seinem Buch „Alphabet“ in Annährung an den Begriff „Achtsamkeit“ für mich sehr treffend: „Die Zeit ist reif für eine Veränderung unserer Denkweise. Dafür werden wir neue Ideen erfinden und neue Begriffe formulieren. Statt „Erziehung“ kann „Beziehung, statt „Profit“ kann „Wert“, statt „Angst“ kann „Liebe“ stehen. Was jetzt ansteht, sind also nicht neue Buchstaben, sondern ein neues Haltungsalphabet“ (Wagenhofer, 2013, Klappentext).


Link: Helpful tips to continue developing your leadership abilities
Bildquelle: Kral, P. Foto bei Zotter

Wo der Gewinner sagt: „Lass es uns versuchen!“, meint der Verlierer: „Wer weiß, ob das klappt.“
Der Gewinner macht einen Fehler und sagt: „Ich habe einen Fehler gemacht, daraus kann ich etwas lernen!“ Der Verlierer macht einen Fehler und sagt: „Ich kann nichts dafür.“
Ein Gewinner: „Ich bin gut. Und ich kann noch besser werden.“ Ein Verlierer: „Ich bin nicht so schlecht wie viele andere hier.“
Ein Gewinner lernt mit und von seiner Führungsperson. Ein Verlierer versucht die Qualitäten seiner Führungsperson herab zu spielen.
Der Gewinner sagt: „Es muss doch eine bessere Lösung geben.“ Der Verlierer sagt: „Da kann man nichts machen, das ist hier schon immer so gewesen.“
Ein Gewinner hat die Einstellung: „Dafür werde ich schon Zeit finden.“ Ein Verlierer sagt: „Woher soll ich die Zeit nehmen.“
Jeder Gewinner sagt: „Lass uns zum Kern der Sache kommen.“ Der Verlierer sagt: „Das lässt sich nicht so genau sagen.“
Ein Gewinner: „Wir haben offenbar verschiedene Ansichten.“ Der Verlierer: „Ich bestehe auf meinen Standpunkt.“
Der Gewinner denkt: „Der M., von dem kann ich etwas lernen.“ Der Verlierer denkt: „Der M., der glaubt wohl, dass er alles weiß.“

Es geht in Richtung mehr Flexibilität, mehr Autonomie, mehr Vision … wir müssen einen neuen gemeinschaftlichen Suchprozess miteinander starten … wir müssen die Probleme kollektiv lösen … Stellen wir uns die Frage: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Wie gehen wir mit der Drucksituation, die wir geschaffen haben um? Es geht nicht um eine individuelle Lösung, vielmehr um einen kollektiven Neubeginn. Starten wir Diskurse, reden wir miteinander…
XING spielraum: Professor Dr. Peter Kruse im XING „Klartext“-Video-Interview (7:51)