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  • Der RICHTIGE Weg: Tertiäre Ausbildung für alle Kindergartenpädagog/innen (das war 2013)

    REFORM- UND HANDLUNGSVORSCHLÄGE der IV- Industriellen Vereinigung

    In dem Grundsatzpapier „Bildung und Integration“ zeigt die IV Lösungsschritte heraus aius der bildungspolitischen Pattsituation und gibt der ELEMENTARPÄDAGOGIK (Kinderarten) jene Wertschätzung, die in ihren positiven Auswirkungen wegweisend für die österreichische Gesellschaft sein kann.

    Zahlreiche Studien, aber auch das „Bauchgefühl“ von Menschen wissen, dass alle Bildung im frühesten Kindesalter – auch kompensatorisch für benachteiligte Bildungsschichten – angelegt wird.

    Hier die Reform- und Handlungsvorschläge (zitiert aus „Bildung und Integration. Der Beitrag von Bildung zu erfolgreicher Integration“, präsentiert am 04.07.2013.)

    • Bereinigung der Kompetenzen im Elementarbereich: Kindergärten erfüllen einen Bildungsauftrag. Dies ist in entsprechender Form bei der Kompetenzverteilung zu berücksichtigen. Der Bundesebene (Bildungsressort) muss dabei künftig besondere Bedeutung zukommen.
    • Tertiäre Ausbildung für alle Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen: Mittelfristig muss die Ausbildung für alle Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen verpflichtend tertiär erfolgen. Dies entspricht nicht nur dem internationalen Standard sondern auch dem Prinzip der Gleichwertigkeit aller pädagogischen Berufe. So wird sichergestellt, dass künftige Elementarpädagoginnen und -pädagogen mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet werden, um auf die gesellschaftlichen Herausforderungen, besonderen Bedürfnisse und Unterschiede der Kinder (ob mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte) be­reits im Kindergarten entsprechend eingehen zu können. Dies betrifft vor allem auch den Spracherwerb und die Sprachförderung in der Bildungssprache Deutsch.
    • Verschränkung BAKIP“ — PH: Bis die Voraussetzungen für eine verpflichtende tertiäre Ausbildung ge­schaffen sind, soll irr Rahmen von Übergangs- und Kooperationsmodellen die BAKIP-Ausbildung eng mit den Pädagogischen Hochschulen verschränkt werden. Außerdem sollen die in der neuen Studien­architektur eingeräumten Möglichkeiten für tertiäre Studienangebote genutzt werden. Eine sogenannte „2-Klassenpädagogik“ ist dabei jedenfalls zu verhindern.
    • Kindergartenassistentinnen bzw. -assistenten und Kindergruppenbetreuerinnen und -betreuer: Aufwertung des Berufsbildes der Kindergartenassistentinnen bzw. -assistenten und Kindergruppen­betreuerinnen bzw. -betreuer durch eine Aufwertung und Weiterentwicklung der Ausbildung (derzeit Lehrgänge von 3 bzw. 5 Wochen)
    • Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen mit Migrationshintergrund: Ausbildung und vermehrter Einsatz mehrsprachiger bzw. interkulturell geschulter Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte.
    • 2. verpflichtendes Kindergartenjahr: Einführung eines verpflichtenden, gebührenfreien Kindergarten­jahres für alle Kinder ab dem 4. Lebensjahr.
    • Startschulahr: Umbau des letzten, verpflichtenden Kindergartenjahres in ein sogenanntes Startschuljahr mit vorschulähnlichem Charakter und altersgerechter Pädagogik zum weiteren Ausbau der sprachlichen, kommunikativen und sozialen Fähigkeiten sowie zur besseren Vorbereitung auf die Grundstufe.
    • Verbesserung der Übergänge Kindergarten — Volksschule: Eine Stärkung der Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene ist dafür ebenso notwendig wie ein begleiteter Übergang jedes einzelnen Kindes. Dazu bedarf es der Verankerung klar definierter Strukturen für einen Austausch zwischen den Kinder­gartenpädagoginnen bzw. -pädagogen und Lehrpersonen unter gleichwertiger Einbeziehung beider betroffenen Institutionen. Kindergartenpädagoginnen bzw. -pädagogen sollen künftig auch in Schul­reifeentscheidungen miteinbezogen werden.
    • Österreichweit einheitliche gesetzliche Standards für die Arbeit von Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen (Bundesrahmengesetz): Ziel muss die Schaffung einheitlicher Arbeitsbedingungen für Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen in ganz Österreich auf höchstem Niveau sein. Eine faire, leistungsgerechte und tätigkeitsorientierte Entlohnung ist ein wesentliches Element dafür.
    • Österreichweit einheitliche gesetzliche Standards für die Qualitätsoptimierung und -sicherung (Bundesrahmengesetz): Ziel muss die Schaffung einheitlicher gesetzlicher Standards für die Rahmen­bedingungen in den Kindergärten sein. Konkret bedeutet dies Reduzierung der Anzahl der Kinder pro Gruppe (nach internationalen wissenschaftlichen Empfehlungen), Erhöhung der zur Verfügung gestellten Quadratmeter, Mindeststandards bei der Ausstattung der Kindergärten (von der Architek­tur/Raumgestaltung bis zum Bildungsmaterial) sowie Zeitressourcen für den direkten Kontakt zu den Eltern (Beratung, Informationsaustausch etc.) und flexible Öffnungszeiten.
    • Ausbau und Optimierung weiterer Kindergartenplätze (vor allem für Kleinkinder): Hohe Qualitäts­standards und die Ausrichtung an den Interessen der Eltern (flächendeckend und mit erwerbsfreundli­chen Öffnungszeiten) sind dabei wesentliche Kriterien.
    • Schaffung zusätzlicher Angebote betriebseigener oder überbetrieblicher Kindergartenplätze: Ins­besondere für Kleinkinder unter drei Jahren besteht ein hoher Bedarf an vereinbarkeitsfreundlicher Kinderbetreuung. Durch die Einrichtung eines eigenen Betriebskindergartens ersparen sich Mütter und Väter im Unternehmen viel Zeit und sind flexibler einsetzbar
  • Der Brief des „Bildungsvolksbegehren“ | Route 2011-2013

    Das war 2011:

    Volksbegehrens Bildungsinitiative: 3.-10. November 2011 4.2.2011 Ihre Unterschrift zählt für die Zukunft unserer Jugend

    Kurztext Unterstützungserklärung

    Wir fordern mittels bundes(verfassungs)gesetzlicher Regelung ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem, das vom Kleinkind an alle Begabungen fördert und Schwächen ausgleicht, autonome Schulen unter Einbeziehung der SchulpartnerInnen und ohne Parteieneinfluss, eine leistungsdifferenzierte, hochwertige gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht und ein Angebot von ganztägigen Bildungseinrichtungen, eine Aufwertung des LehrerInnenberufs und die stetige Erhöhung der staatlichen Finanzierung für Universitäten auf 2% des BIP bis 2020.

    Auf der Homepage steht die vollständige Liste an Forderungen zum Download bereit.

    Das schreiben die Promotoren 2013:

    Sehr geehrte
    Sehr geehrter ….,

    seit Jahren entspricht das österreichische Bildungssystem nicht mehr den Ansprüchen der Zeit und noch viel weniger denen der Zukunft. Allzu oft ist der Unterricht veraltet, außerdem trägt die Bildungsarbeit in großen Teilen weder den neuen pädagogischen noch den neurowissenschaftlichen  Erkenntnissen Rechnung. Vieles geht an den Interessen und Bedürfnissen der jungen Menschen vorbei und hält Strukturen aufrecht , die zu einem beträchtlichen Teil noch aus der Zeit Maria Theresias stammen.

    Dazu kommt, dass viele gesellschaftliche  Entwicklungen völlig unberücksichtigt bleiben. Dies gilt für die wachsende Zahl berufstätiger Frauen und Mütter ebenso wie für die bald schon 20 Prozent von Schülerinnen mit Migrationshintergrund . Modeme Berufe erfordern heute auf allen Stufen eine Kombination von Theorie und Praxis – siehe den Erfolg der dualen Ausbildung – , eine klare Feststellung der Talente jedes einzelnen Kindes und dessen Förderung sowie die einwandfreie Beherrschung der Grundkompeten zen Lesen, Schreiben und Rechnen.

    Es ist unerträglich, dass bei uns beinahe ein Drittel der Fünfzehnjährigen nicht sinnerfassend lesen kann, dass 79.500 junge Menschen bis zum 24. Lebensjahr keinen Schulabschluss oder nur einen Pflichtschulabschluss besitzen und oft auch keinen Job haben.

    Firmen investieren Millionen Euro in Nachhilfe für angehende Lehrlinge , damit diese , die nie richtig lesen, schreiben und rechnen gelernt haben, lehrfähig werden und eine Berufsschule schaffen können?

    All diese Versäumnisse werden uns seit Jahren bei allen internationalen Tests bewiesen: Von der OECD über die UNO bis zur EU werden wir ständig aufgefordert, unser Bildungssystem endlich zu modernisieren .

    Aufgrund dieser Tatsachen haben wir vor mehr als zweieinhalb Jahren, also mehr als der Hälfte der zu Ende gehenden Legislaturperiode, ein überparteiliches Volksbegehren initiiert.  Mit 383.724 Unterschriften konnte, gemessen an den vorausgegangenen  und vor allem den nachfolgenden Volksbegehren, ein beachtlicher Erfolg erzielt werden.

    Der Nationalrat hat die Bedeutung des Bildungsvolksbegehrens  erkannt und dessen Forderungen entsprechend behandelt. Nach einer niveauvollen ersten Lesung am 19. Jänner 2012 wurde ein „Besonderer Ausschuss “ zur weiteren Behandlung eingesetzt. Dieser tagte unter Beiziehung einer großen Anzahl von Expertinnen fünf Mal zwischen dem 1. Februar und dem 31. Mai 2012.

    Dabei zeigte sich bei den Mitgliedern sämtlicher Fraktionen erfreulicherwe ise eine große Übereinstimmung. Diese fand in den Feststellungen „jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden und der Sack zugemacht werden“ beredten Ausdruck . Es schien zunächst auch so, als würden in der letzten Sitzung eine Reihe von Beschlüssen gefasst werden . Für noch offene Fragen war eine parlamentaris che Enquete für den Herbst geplant. Auch sollten die Sozialpartner zu einer Einigung gebracht werden.

    Umso größer war die Überraschung und Enttäuschung , als es in der letzten Sitzung des Ausschusses  plötzlich hieß, „dass man auf die realpolitischen Machtverhältnisse Bedacht nehmen müsse“, wie dies der damalige Bildungssprecher der ÖVP, Abgeordneter Werner Amen, formuliert hat. Die Folge dieser Feststellung war , dass kein einziger konkreter Beschluss gefasst wurde. Soviel zur Wertschätzung erfolgreicher direktdemokratischer Initiativen und zum Verständnis, dass Abgeordnete nur ihrem Gewissen verpflichtet seien.

    Die in der Folge gesetzten Reformschritte – insbesondere den Gesetzesentwurf zur Pädagoglnnenbildung NEU sowie den Beschluss über Ganztagesschulen – begrüßen wir sehr. Jedoch kann dies nur ein Anfang sein, dem viele weitere Beschlüsse und Maßnahmen folgen müssen. Denn wir dürfen die Zukunft unserer Kinder und unserer Jugend und damit auch die Zukunft unseres Landes nicht aufs Spiel setzen. Die soeben publizierte deutliche Verschlechterung  unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist nur ein Hinweis auf diese bedrohliche Entwicklung.

    Umso wichtiger erscheint es den lnitiatorlnnen des Bildungsvolksbegehrens , dass die Bildungsthematik ein zentrales Thema bei den heranstehenden Nationalratswahlen wird. Daher erlauben wir uns einige der wichtigsten Anliegen des Bildungsvolksbegehrens anzuführen und dürfen Sie ersuchen, die Position Ihrer Partei bzw. Ihrer Fraktion zu den gestellten Fragen festzuhalten und auch anzuführen, auf welchem Weg Sie eine ehestmögliche Umsetzung beabsichtigen:

    In Österreich können 28% der Fünfzehnjährigen nicht sinnerfassend lesen und 79.500 Jugendliche bis zum 24. Lebensjahr haben keine ausreichende Schulbildung und oftmals keinen Beruf. Wobei es gleichzeitig einen Mangel an qualifizierten Fachkräften gibt.

    Was werden Sie gegen diese paradoxe Situation unternehmen?

    1. In zwei Drittel aller OECD-Länder gibt es verschränkte Ganztagsschulen , das heißt Schulen, in denen herkömmlicher  Unterricht mit selbständigem , kreativen Probleme-Lösen verbunden wird, auch in Kooperation mit Betrieben und gesellschaftlichen  Einrichtungen, um Theorie und Praxis zusammenzuführen ; wo Theater-Projekte , verstärkter Musik-, Sport- und Handwerksunterr icht angeboten werden, Naturwissenschaften und Technik vertieft , breitere Einsichten in Recht und Wirtschaft geboten und gemeinsam mit Pädagoginnen gegessen und Freizeit erlebt wird , ohne Hausaufgaben und mit stetig sinkendem  Nachhilfe-Bedarf.
      Darüber hinaus steht außer Frage, dass die Trennung von 9- und 10-jährigen Kindern am Ende der Volksschulzeit aus menschlichen, pädagogischen und nicht zuletzt wirtschaftlichen Überlegungen völlig unangebracht ist.

    Wie stehen Sie zu dem Projekt „verschränkte Ganztagsschule und gemeinsame Mittelstufe als Regelschule“?

    1. Östereich hat 5.860 Schulen. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 3.245, sind Klein-und Kleinstschulen bis maximal 8 Klassen und 150 Schülern. Hier kann vieles nicht angeboten werden, was in größeren Schulen möglich ist. So z. B. die Zusammenfassung in Clusterschulen, die unter einem Dach mit Kinderkrippen beginnen und bis zur Matura führen . Auch die Teilnahme an nationalen und internationalen Musik-, Sport- und Theater-Wettbewerben  wie an naturwissenschaftlichen  oder sprachlichen Olympiaden  ist meist ausgeschlossen. Während in anderen  Ländern größere Schulzentren üblich sind, gibt es in Österreich nur 226 Schulen mit mehr als 800 Schülern.

    Was halten Sie von größeren Strukturen auch in unserem Land?

    1. In 19 von 35 OECD Ländern sind sämtliche Lehrerinnen verpflichtet, alle ihre Tätigkeiten ganztägig an den Schulen aus zu üben. Dadurch steigt nicht nur die Unterrichtsqualität , sondern es ermöglicht auch die Bildung von tragfähigen Beziehungen zwischen den Pädagoginnen und ihren Schülerinnen, was eine wichtige Voraussetzung für gelingendes Lernen ist. Außerdem werden dadurch nicht nur das Unterrichten, sondern auch alle anderen pädagogisch notwendigen Tätigkeitsfelder von Pädagoginnen als wichtige Aufgaben ihrer Profession anerkannt.

    Wie stehen Sie dazu, dass Lehrerinnen und Schülerlnnen auch bei uns in derRegel von 8:30 bis 16:30 Uhr an den Schulen sind?

    1. Die Bundesregierung hat sich zu einer universitären Ausbildung aller Lehrerinnen in Österreich auf Masterniveau entschlossen, was sehr zu begrüßen ist und hoffentlich so bald aus möglich auch für Kindergartenpädagoginnen  beschlossen wird. Dennoch will die Gewerkschaft, dass Pflichtschullehrerlnnen ein anderes Dienst-und Besoldungsrecht haben sollen als AHS-und BHS Lehrerinnen. Somit würde ein Pflichtschulleher/in in einer NMS – bei gleicher Ausbildung  und gleicher Tätigkeit- eine höhere  Lehrverpflichtung haben als ein AHS-Lehrer/in, aber einen geringeren Lebensverdienst. Daher muss in Zukunft der Grundsatz gelten: Gleiche Besoldung für gleiche Ausbildung.

    Wie stehen Sie zu diesem Vorschlag?

    1. Österreich gibt pro Schülerln im internationalen Vergleich viel Geld für die Schulbildung aus bei gleichzeitig geringer Effizienz (siehe die bedrohliche Anzahl der Schülerlnnen die nicht sinnverstehend lesen können). Ein Teil dieser Mittel versickert in einer Schulverwaltung , die viel zu viele Verwaltungsebenen und Doppelgeleisigkeiten aufweist. Dazu kommt der Parteienproporz bei allen wichtigenPersonalentscheidungen, der bei uns sogar in der Bundesverfassung festgeschrieben ist. Parallel dazu fehlt es den Schulen am notwendigen Gestaltungsspielraum, d.h. Autonomie in Personalentscheidungen sowie Verantwortungsübernahme.

    Was werden Sie unternehmen, um Effektivität und Effizienz des Schulsystems zu steigern?

    1. Die Universitäten sind in Österreich im internationalen Vergleich nicht nur unterdotiert, was die internationale Konkurrenzfähigkeit in der Forschung gefährdet , sondern sie haben auch keine Planungssicherheit , da es keine Studienplatzfinanzierung gibt. In manchen Studienrichtungen kommen auf einen Professor/in mehr als 300 Studierende, was nicht zumutbare Bedingungen für   ernende und lehrende bedeutet und die Qualität der Studien beeinträchtigt. Als Konsequenz gehen auch die (viel zu wenig en) Absolventlnnen in den sogenannten MINT-Fächer (Mathematik , Informatik, Naturwissenschaften und Technik) immer häufiger insAusland, weil dort die Arbeits-wie auch die Forschungsbedingungen besser sind.

    Was wollen Sie tun, um diese Situation zu ändern und zu verbessern?

    1. Soeben hat die Statistik Austria herausgefunden, dass von den rund 280.000 Studierenden an Österreichs Hochschulen ziemlich genau 100.000 jährlich so gut wie keine Prüfungen ablegen. Diese Studenten inskribieren mehr oder weniger auf gut Glück – oft neben einem Beruf, da diese Versuche ohnedies kostenlos sind . Viele davon inskribieren aber auch nur deshalb, weil sie dadurch in den Genuss der Sozialversicherung  gelangen.

    Was werden Sie gegen diese höchst unbefriedigende Situation unternehmen?

    1. Ein großes Problem für die österreichische Bildungspolitik ist unser Föderalismus. Das beginnt schon bei den Kinderkrippen und Kindergärten. Obwohl die Jahre vor der Unterrichtspflicht des Kindes entscheidende Grundlagen für jeden weiteren Bildungsweg legen, egal ob für autochtone Kinder oder für Kinder mit Migrationshintergrund, gehören diese Einrichtungen immer noch nicht zur Bildung und damit in das zuständige Bundesministerium . Konsequenz daraus sind große Unterschiede zwischen den Ländern. So bietet Niederösterreich nur für 8% der Ein-bis Dreijährigen geeignete Plätze an, Wien hingegen für 36%. Alle anderen Länder liegen irgendwo dazwischen. Jedes Land hat unterschiedliche Angebote für Ganztagsplätze, unterschiedliche Öffnungszeiten im Sommer , sowie unterschiedliche Dienstrechte und Bezahlungen.

    Was werden Sie tun, um gleiche Bildungsbedingungen im Kindergarten für alleKinder zu ermöglichen?

    1. Analoge Heterogenitäten gibt es bei der wichtigen Behinderten-Inklusion. Hier schwanken die Quoten länderweise von 35% bis 84%; das Mittel beträgt österreichweit 50%.

    Was werden Sie tun, damit die UN-Behinderten Konvention, die eine möglichst volle schulische Inklusion vorsieht , so wie zB in Südtirol (97%) auch in Österreich umgesetzt wird?

    1. Im vergangenen Jahr hat der österreichische Staat (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände)  über 50% seiner Gesamtausgaben für „soziales“ und„Pensionen “ aufgewendet, also für ältere Menschen in diesem Land und für dieErhaltung bzw. Reparatur unserer Sozialstrukturen. Für Schulen, Universitäten, Wissensch aft und Forschung, also für die Zukunft unserer Jugend (Kinder, Enkel) sind nur 11% ausgegeben worden, für den Elementarbereich sogar nur 0,5%.

    Was werden Sie unternehmen, damit Schulen, Universitäten, Wissenschaft undForschung eine für die Zukunft unseres Landes adäquate Beachtung imBundesbudget finden?

    Wir sehen Ihrer Antwort mit großem Interesse entgegen. Wir werden diese einer breiten Öffentlichkeit als Grundlage für die Wahlentscheidung jedes Einzelnen darlegen.

     Mit bestem Dank für Ihre Bemühungen verbleiben wir

    mit vorzüglicher Hochachtung

    • Quelle: Download | Brief der Betreiber des Bildungsvolksbeghrens
      Verein „Bildungsinitiative für die Zukunft“, ZVR -Zahl 893139934, UID: ATU66239206Vorstand: Dr. Hannes Androsch, Beppo Mauhart, Univ.Prof. Dr. Bernd Schilcher,Dr.Alois Schittengruber, Dr. Ingr id Vogl,WP/StB Dkfm.Franz Gogg, WP/Stß Mag.Johannes Mörtl,Bankverbindung: Raiffeisenlandesbank OOE, Kontonummer: 10579, BLZ: 34000, IBAN: AT90 3400 0000 0001 0579 BIC: RZOOAT2L
  • Gedanken

    „Wenn wir durch ein großes Ziel inspiriert werden, durch ein außergewöhnliches Projekt, sprengen unsere Gedanken alle Schranken. Unser Verstand erhebt sich über Grenzen, unser Bewusstsein dehnt sich in alle Richtungen aus und wir finden uns in einer neuen, großartigen, wundervollen Welt wieder.“
    (aus dem Jogasutra von Patanjali)

  • Woher kommt das Wissen? | Persönliches Wissensmanagement

    Woher kommt das Wissen?

    Alles, was wir in unseren Organisationen vorfinden, ist das Produkt unseres Denkens aus der Vergangenheit. Alles, was wir heute denken, hat das Bestreben, sich in Zukunft als Realität zu etablieren. Deshalb sind alle Dinge, die wir in unserer Organisation erleben zuerst einmal das Produkt des Denkens der Menschen, die in dieser Organisation tätig und verantwortlich sind.

    Unsere Gedanken kommen aus drei Quellen:

    • Aus unserem Verstand, mit dem wir denken, verstehen, erfassen, uns bewusst machen, überlegen, analysieren, urteilen, unterscheiden, schließen und nachweisen,
    • aus dem Gedächtnis, das vorrangig durch unser Unterbewusstsein übernommen wird, in dem wir alles aufbewahren und speichern, was wir irgendwann in unserem Leben einmal erlebt, gehört, gesehen, gelesen, gefühlt oder befürchtet haben oder
    • aus dem Bereich unseres Unterbewusstseins, mit dem wir intuitiv spüren, ahnen, empfinden; Eingebungen, Erleuchtungen, Ideen, Inspiration, Innenschau, Erkenntnis und Instinkt erfahren.

    Beschreiben wir Wissen, bedarf es dennoch einer Abgrenzung, um aus betriebswirtschaftlicher Sicht Nutzenmerkmale herausarbeiten zu können:

    • Wissen ist das Ergebnis aus Erkenntnissen
    • Wissen entsteht durch Verknüpfung und Vernetzung – Prozesse
    • Wissen ist das Produkt aus Erfahrung
    • Wissen erweitert die Handlungsmöglichkeiten des Empfängers – Investition
    • Wissen gibt Antworten auf
      • WAS?           Know-what?
      • WARUM?    Know-why?
      • WIE?            Know-how?
      • WER?           Know-who?

    Wissensmanagement zielt auf die Bildung von Kompetenzen sowohl auf der organisationalen als auch auf der individuellen Ebene ab.

    Beim „Persönlichen Wissensmangement“ geht es um die Verbesserung bzw. Erweiterung der individuellen Effektivität, Wissen für Organisationen, Gesellschaft und Kultur einzusetzen. Wissen ist somit einerseits zentraler Bestandteil unserer Persönlichkeit, andererseits dient es dazu, Wissensgüter zu generieren.

    „Nur wer seinen eigenen Kopf klar halten kann, kann auch effektiv als Führungskraft oder Experte wirken. Dies gilt im Besonderen auch für Personen, die viele Informationen verarbeiten und Entscheidungen treffen müssen, denn Wissensmanagement fängt bei uns selber an“, sagt Kai Romhardt.“
    Der Ausgangspunkt ist der Mensch und seine Bildung: Der Mensch verfügt über intellektuelle, emotionale, soziale sowie motorische und praktische Kompetenzen. Alle Anteile sind den individuellen Potenzialen entsprechend zu erkennen und sollen genutzt werden. Hier setzt Persönliches Wissensmanagement an.
    Unsere Gesellschaft wandelte sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft. Wissensmanagement als zielgerichtetes, integriertes Gestalten des organisationalen Wissens, ist der konstruktive Umgang mit explizitem und implizitem Wissen und findet auf verschiedenen Ebenen statt. „Das Wissen ist zum neuen Produktionsfaktor geworden. 70 % aller Beschäftigten sind ‚Knowledge Worker‘. Die Halbwertszeit unseres Wissens beträgt 3,5 Jahre und das Wissen verdoppelt sich alle 4 Jahre.“
    Der Übergang in eine wissensbasierte Gesellschaft und Wirtschaft erfordert ein Umdenken und ein neues Verständnis von Bildung, Lernen und Wissen. Der Erwerb allgemein bildender und berufsbezogener Kenntnisse und Fertigkeiten während des gesamten Lebens trägt zur Aufrechterhaltung und Stärkung der eigenen Persönlichkeit, der Arbeitsfähigkeit und der Teilnahme am demokratischen Leben in unserer Gesellschaft bei.

     

    Das heutige Bild von Wissensmanagement geht auf Larry Prusak (Koautor von „Wenn unsere Firma wüsste, was unsere Firma weiß“) zurück. Er meinte, dass man Wissen gar nicht managen kann, wie auch die Liebe, Patriotismus oder seine Kinder. Stattdessen kann man Aber eine Umgebung schaffen, in der Wissen gedeiht.

    Die entscheidende Frage für Wissensmanagement in einer Organisation ist die Schaffung einer Arbeitsumgebung, in der ‚Wissensarbeiter/innen’ maximale Erfolge, Produkte, Prozesse und Ziele erreichen können.

    Schlagworte wie ‚geringer werdende Halbwertszeit des Wissens’, ‚permanente Veränderungen der Qualifikationsanforderungen’, ‚zunehmende Informationsflut’ u.a.m. können nur durch den systematischen Ansatz des ‚Lebensbegleitenden Lernens’ (life long learning) begegnet werden. Initiativen auf europäischer Ebene bestätigen die Bedeutung, die dem ‚Lebensbegleitenden Lernens’ beigemessen wird.
    Kontinuierlich wächst die Anzahl der Arbeitsplätze, an denen der Umgang mit Information und Wissen ein zentraler Bestandteil des Alltags und des Berufslebens ist. Der Anteil an Arbeitstätigkeiten, in denen die Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien eine Selbstverständlichkeit ist nimmt ständig zu. Verständlich ist daher die Forderung, mit Information und Wissen intelligent, effizient und verantwortungsvoll umzugehen.
    Nicht nur wissensbasierte Unternehmen und Organisationen stehen vor der Aufgabe eines professionellen Wissensmanagements. Auch der Einzelne muss die Bereitschaft und Fähigkeit entwickeln, sein persönliches Wissen zu managen.
    In diesem Artikel wird verdeutlicht, dass professionelles, persönliches Wissensmanagement für Organisationen ein unerlässlicher Faktor in der Weiterentwicklung bei der Realisierung von Erfolgen ist. Entscheidend für den Erfolg von Wissensmanagementvorhaben ist die Koordination der Faktoren Organisationskultur, Personalmanagement sowie insbesondere deren methodische und technische Umsetzung mittels Informations- und Kommunikationstechniken. Organisationale Lernfähigkeit im Wissensmanagement bezeichnet demnach das Potenzial einer Organisation, sich im Vergleich zu ähnlichen Organisationen durch eine proaktive Veränderung interner Prozesse und Strukturen, durch Lernen ihrer Mitglieder – Persönliches Wissensmanagement – an neue und veränderte Umwelten anzupassen.

  • Wissensmanagement für Pädagog/innen | Bildungschancen

    Fünf Kernbeziehungen für Pädagog/innen

    Wissensmanagement für Pädagog/innen baut auf fünf Kernbeziehungen auf:

    • Aufgaben und Rollen in Bildungseinrichtungen (Kindergarten, Schulen, Erwachsenenbildung bis Senior/innenbetreuung)
    • Beziehung zu den KollegInnen,
    • Unterstützungsfunktion gegenüber Führungskräften, Steuerteams u.a.,
    • Beziehung zu Partnern und relevanten Umwelten und
    • ‚Beziehung’ zu sich selbst im Sinne von Selbstorganisation.

    Pädagog/innen benötigen vielfältige Informationen, um ihre Aufgaben zu bewältigen. Das war in der Vergangenheit etwas einfacher, da Arbeitsmittel, Prozesse, Literatur u.a. noch überschaubar waren. Bedingt durch die hohe Anzahl von Dokumenten, den Zugang zum Internet, den Wettbewerb, die Projekte, die Innovationen, die e-mails, die Teamarbeit und die Orientierung am Bildungs-Markt nimmt die Komplexität dramatisch zu. Suchmaschinen, Recherchen, individuelle Zugänge zu elektronischen Medien und individuelle Passwörter lösen diese Probleme nicht. Soll WISSEN allen zur Verfügung gestellt werden, ist den verschiedenen Rollen der Pädagog/innen Rechnung zu tragen.

    Die ‚humane Festplatte’ der Pädagog/innen

    Die ‚humane Festplatte’ der Pädagog/innen ist WISSENsquelle und WISSENstresor gleichzeitig.
    Und hier liegt das Kernproblem des Wissensmanagements: Die Angst, WISSEN abzugeben und sich damit möglicherweise entbehrlich zu machen. Der Mensch wird bei fehlender WISSENsteilungskultur selbst zur größten Blockade, mit der wir es beim Wissensmanagement zu tun haben.

    • WISSEN kann im Gegensatz zu Daten und Informationen nicht unabhängig von Personen gespeichert werden.
    • WISSEN ist stets an Menschen und deren soziale Kontexte gebunden. Es ist somit für Handlung von großer Bedeutung.

    Damit sich WISSEN vermehrt, sind Kultur, Führung und Ausbildung notwendig. Es gibt WISSEN, das sich explizit machen lässt, in Form von Texten, Listen, Grafiken und Formeln, und damit auch ausdrücken und managen lässt. Um Erfahrung und WISSEN fließen zu lassen, zu multiplizieren und neues zu generieren, werden verschiedene technologische Instrumente eingesetzt. Führung ist gleichzeitig die Kunst, über die Gestaltung von Rahmenbeziehungen Resultate zu erzielen, die sich auf direktem Weg nicht erzielen lassen.

    • Welche wissensrelevanten Prozesse gibt es?
    • Was machen andere Bildungsorganisationen erfolgreicher und warum?

     

  • Es gibt keine Pflicht des Lebens | Hermann Hesse

    Es gibt keine Pflicht des Lebens,
    es gibt nur eine Pflicht des Glücklichseins.
    Dazu allein sind wir auf der Welt,
    und mit aller Moral
    und allen Geboten
    macht man einander selten glücklich,
    weil man sich selbst damit nicht glücklich macht.
    Wenn der Mensch gut sein kann,
    kann er es nur,
    wenn er Harmonie in sich hat,
    also wenn er liebt.
    Dies war die Lehre,
    die einzige Lehre in der Welt;
    Dies sagte Jesus
    dies sagte Buddha.
    Für jeden ist das einzig Wichtige auf der Welt
    sein eigenes Innerstes,
    seine Seele,
    seine Liebesfähigkeit.
    Ist die in Ordnung,
    so mag man Hirse oder Kuchen essen,
    Lumpen oder Juwelen tragen,
    dann klang die Welt mit der Seele rein zusammen,
    war gut,
    war in Ordnung.

    Hermann Hesse

  • Aus welcher Emotion frage ich? | Leadership und fragen können.

    Aus welcher Emotion frage ich?

    * Ärgerlich über Mitarbeiter/in „Dem/ der zeige ich es jetzt!“
    * Aus Aggression, die aus einer anderen Situation mitgebracht wird und sich jetzt gegen den Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin richtet.
    [nbsp]* Ärgerlich über[nbsp] Mitarbeiter/in: „Ich sage ihm/ ihr, wie es mir mit seinem/ ihrem Verhalten geht, wir finden gemeinsam heraus, wie es dazu gekommen ist und was wir verändern wollen.“
    [nbsp]* Unterstützend und wohlwollend: „Es ist mir wichtig, dass der Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin eine gute Lösung findet.“

    Welche Emotionen werden für das Coachinggespräch hilfreich, welche hinderlich sein?

    Sie sind Führungsperson. Sie coachen Ihre Mitarbeiter/innen. Sie kommunizieren erfolgreich? Stellen Sie sich diesen Fragen.

    • Kann ich meinem Mitarbeiter/ meiner Mitarbeiterin offen in die Augen schauen? Was hindert mich daran, es zu tun (Unsicherheit, schlechtes Gewissen, Ablehnung etc.)?
    • Kann ich meine Aufmerksamkeit voll und ganz auf den Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin richten? Sorge ich für einen störungsfreien Rahmen oder ist mir jede Störung von außen willkommen?
    • Wie hoch ist mein Gesprächsanteil? Frage ich mehr als ich sage?
    • Wie geht es mir mit längeren Pausen? Halte ich sie aus („Das war eine gute Frage, Mitarbeiter/in denkt jetzt nach.“) oder gehe ich (aus Unsicherheit oder dem Gefühl, ich als Coach muss was tun) sofort zur[nbsp] nächsten Frage, ohne auf die Antwort zu warten?
    • Wie geht es mir, wenn ich eine Aussage des Mitarbeiters/ der Mitarbeiterin nicht verstanden habe?
    • Verberge ich dies aus Unsicherheit, indem ich so tue, als hätte ich verstanden?
    • Oder erlaube ich mir, nachzufragen und damit für Klarheit (auch bei Mitarbeiter/in) zu sorgen?
    • Was ist der Grund für mein Nachfragen? Frage ich nach, um meine Landkarte (Vorannahmen, Vorurteile, Überzeugungen etc.) zu bestätigen, oder um mehr über die Landkarte des Mitarbeiters/ der Mitarbeiterin zu erfahren?
    • Bin ich bereit, von meinem Gesprächsziel loszulassen und mich auf die dem Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin wichtigen Themen einzulassen?
    • Bin Ich auch bereit, für den Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin möglicherweise Unangenehmes konkret anzusprechen, ohne um den heißen Brei herumzureden?
    • Bin ich deswegen manchmal nicht konkret, weil ich eine für mich möglicherweise unangenehme Antwort erwarte?
    • Bin ich selbst auch bereit, mich mit meinen „Schattenseiten“ zu konfrontieren und konfrontieren zu lassen?
  • Wissen wirkt

    Paul Kral, Gesellschafter der KMA | Ausbildung zum Wissensmanager/ zur Wissensmanagerin

    Der Zertifikatslehrgang! Melden Sie sich jetzt an und werden Sie zertifizierte/r WissensmanagerIn. Wir begleiten Sie individuell bei der Entwicklung eines WM-Konzeptes für Ihr Unternehmen.

    Das MODUL 1 startet:

    Die KMA Kompaktausbildung in Wien, Berlin und Hamburg: Das Big Picture im Wissensmanagement mit Konzepten, Tools und Best Practice Beispielen aus der Praxis.

    Hamburg: 19.- 21. August 2013
    Berlin: 9.-11. September 2013
    Wien: 16.-18. September 2013

    Information und Anmeldung: office@km-a.net

     

     

    Der Wissensmanagement-Lehrgang startet demnächst in Hamburg, Berlin und Wien! Erfahren Sie mehr auf unserer Website und kontaktieren Sie uns persönlich unter oder unter Tel. +43 1 470 2909.

  • Bildung auf einen Blick 2013 – OECD (Education at a Glance)

    Der (jährliche) Bericht 2013 der OECD stellt Österreich gute Zensuren im Bildungsbereich aus.

     

    Download: Education at a Glance

    Bildnachweis: Education at a Glance 2013 (http://www.fair-news.de/pics/b_770/776007.jpg)

    „Der Bildungsstand der Bevölkerung in Österreich ist laut der am Dienstag präsentierten OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2013“ (Education at a Glance) zwar grundsätzlich hoch – Aufholbedarf gibt es aber nach wie vor bei der Akademikerquote. Demnach haben 82 Prozent der Österreicher im Erwerbsalter mindestens einen Abschluss der Sekundarstufe II (z.B. Matura oder Lehre), im OECD-Vergleich sind es nur 74 Prozent. Bei der tertiären Bildung sieht es schlechter aus: Nur 19 Prozent der Österreicher im Alter von 25 bis 64 Jahren verfügen über einen Hochschulabschluss, in der OECD sind es 32 Prozent. Und auch in Zukunft werden in Österreich weniger junge Menschen eine Hochschule abschließen als im internationalen Vergleich. (mehr …)