Das Buch stellt anschaulich die Möglichkeiten des Einsatzes von iPads in der Schule dar.
Im ersten Kapitel wird aufgezeigt, welche Anforderungen das 21. Jahrhundert an uns stellt und warum mobiles Lernen darin immer wichtiger wird.
Das zweite Kapitel fasst die weltweit wichtigsten Forschungsergebnisse zum Thema Lernen mit Tablets zusammen.
Im dritten Kapitel stellen 21 Lehrer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich vor, wie sie iPads im Unterricht einsetzen.
Und das vierte Kapitel gibt konkrete Hilfen zum eigenen Arbeiten mit iPads in der Schule.
Kategorie: LEARN-Education
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Mobiles Lernen – iPad für Schulen – Forschungsergebnisse
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Der RICHTIGE Weg: Tertiäre Ausbildung für alle Kindergartenpädagog/innen (das war 2013)
REFORM- UND HANDLUNGSVORSCHLÄGE der IV- Industriellen Vereinigung
In dem Grundsatzpapier „Bildung und Integration“ zeigt die IV Lösungsschritte heraus aius der bildungspolitischen Pattsituation und gibt der ELEMENTARPÄDAGOGIK (Kinderarten) jene Wertschätzung, die in ihren positiven Auswirkungen wegweisend für die österreichische Gesellschaft sein kann.
Zahlreiche Studien, aber auch das „Bauchgefühl“ von Menschen wissen, dass alle Bildung im frühesten Kindesalter – auch kompensatorisch für benachteiligte Bildungsschichten – angelegt wird.
Hier die Reform- und Handlungsvorschläge (zitiert aus „Bildung und Integration. Der Beitrag von Bildung zu erfolgreicher Integration“, präsentiert am 04.07.2013.)
- Bereinigung der Kompetenzen im Elementarbereich: Kindergärten erfüllen einen Bildungsauftrag. Dies ist in entsprechender Form bei der Kompetenzverteilung zu berücksichtigen. Der Bundesebene (Bildungsressort) muss dabei künftig besondere Bedeutung zukommen.
- Tertiäre Ausbildung für alle Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen: Mittelfristig muss die Ausbildung für alle Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen verpflichtend tertiär erfolgen. Dies entspricht nicht nur dem internationalen Standard sondern auch dem Prinzip der Gleichwertigkeit aller pädagogischen Berufe. So wird sichergestellt, dass künftige Elementarpädagoginnen und -pädagogen mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet werden, um auf die gesellschaftlichen Herausforderungen, besonderen Bedürfnisse und Unterschiede der Kinder (ob mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte) bereits im Kindergarten entsprechend eingehen zu können. Dies betrifft vor allem auch den Spracherwerb und die Sprachförderung in der Bildungssprache Deutsch.
- Verschränkung BAKIP“ — PH: Bis die Voraussetzungen für eine verpflichtende tertiäre Ausbildung geschaffen sind, soll irr Rahmen von Übergangs- und Kooperationsmodellen die BAKIP-Ausbildung eng mit den Pädagogischen Hochschulen verschränkt werden. Außerdem sollen die in der neuen Studienarchitektur eingeräumten Möglichkeiten für tertiäre Studienangebote genutzt werden. Eine sogenannte „2-Klassenpädagogik“ ist dabei jedenfalls zu verhindern.
- Kindergartenassistentinnen bzw. -assistenten und Kindergruppenbetreuerinnen und -betreuer: Aufwertung des Berufsbildes der Kindergartenassistentinnen bzw. -assistenten und Kindergruppenbetreuerinnen bzw. -betreuer durch eine Aufwertung und Weiterentwicklung der Ausbildung (derzeit Lehrgänge von 3 bzw. 5 Wochen)
- Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen mit Migrationshintergrund: Ausbildung und vermehrter Einsatz mehrsprachiger bzw. interkulturell geschulter Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte.
- 2. verpflichtendes Kindergartenjahr: Einführung eines verpflichtenden, gebührenfreien Kindergartenjahres für alle Kinder ab dem 4. Lebensjahr.
- Startschulahr: Umbau des letzten, verpflichtenden Kindergartenjahres in ein sogenanntes Startschuljahr mit vorschulähnlichem Charakter und altersgerechter Pädagogik zum weiteren Ausbau der sprachlichen, kommunikativen und sozialen Fähigkeiten sowie zur besseren Vorbereitung auf die Grundstufe.
- Verbesserung der Übergänge Kindergarten — Volksschule: Eine Stärkung der Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene ist dafür ebenso notwendig wie ein begleiteter Übergang jedes einzelnen Kindes. Dazu bedarf es der Verankerung klar definierter Strukturen für einen Austausch zwischen den Kindergartenpädagoginnen bzw. -pädagogen und Lehrpersonen unter gleichwertiger Einbeziehung beider betroffenen Institutionen. Kindergartenpädagoginnen bzw. -pädagogen sollen künftig auch in Schulreifeentscheidungen miteinbezogen werden.
- Österreichweit einheitliche gesetzliche Standards für die Arbeit von Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen (Bundesrahmengesetz): Ziel muss die Schaffung einheitlicher Arbeitsbedingungen für Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen in ganz Österreich auf höchstem Niveau sein. Eine faire, leistungsgerechte und tätigkeitsorientierte Entlohnung ist ein wesentliches Element dafür.
- Österreichweit einheitliche gesetzliche Standards für die Qualitätsoptimierung und -sicherung (Bundesrahmengesetz): Ziel muss die Schaffung einheitlicher gesetzlicher Standards für die Rahmenbedingungen in den Kindergärten sein. Konkret bedeutet dies Reduzierung der Anzahl der Kinder pro Gruppe (nach internationalen wissenschaftlichen Empfehlungen), Erhöhung der zur Verfügung gestellten Quadratmeter, Mindeststandards bei der Ausstattung der Kindergärten (von der Architektur/Raumgestaltung bis zum Bildungsmaterial) sowie Zeitressourcen für den direkten Kontakt zu den Eltern (Beratung, Informationsaustausch etc.) und flexible Öffnungszeiten.
- Ausbau und Optimierung weiterer Kindergartenplätze (vor allem für Kleinkinder): Hohe Qualitätsstandards und die Ausrichtung an den Interessen der Eltern (flächendeckend und mit erwerbsfreundlichen Öffnungszeiten) sind dabei wesentliche Kriterien.
- Schaffung zusätzlicher Angebote betriebseigener oder überbetrieblicher Kindergartenplätze: Insbesondere für Kleinkinder unter drei Jahren besteht ein hoher Bedarf an vereinbarkeitsfreundlicher Kinderbetreuung. Durch die Einrichtung eines eigenen Betriebskindergartens ersparen sich Mütter und Väter im Unternehmen viel Zeit und sind flexibler einsetzbar
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Der Brief des „Bildungsvolksbegehren“ | Route 2011-2013
Das war 2011:
Volksbegehrens Bildungsinitiative: 3.-10. November 2011 4.2.2011 Ihre Unterschrift zählt für die Zukunft unserer Jugend
Kurztext Unterstützungserklärung
Wir fordern mittels bundes(verfassungs)gesetzlicher Regelung ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem, das vom Kleinkind an alle Begabungen fördert und Schwächen ausgleicht, autonome Schulen unter Einbeziehung der SchulpartnerInnen und ohne Parteieneinfluss, eine leistungsdifferenzierte, hochwertige gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht und ein Angebot von ganztägigen Bildungseinrichtungen, eine Aufwertung des LehrerInnenberufs und die stetige Erhöhung der staatlichen Finanzierung für Universitäten auf 2% des BIP bis 2020.
Auf der Homepage steht die vollständige Liste an Forderungen zum Download bereit.
Das schreiben die Promotoren 2013:
Sehr geehrte
Sehr geehrter ….,seit Jahren entspricht das österreichische Bildungssystem nicht mehr den Ansprüchen der Zeit und noch viel weniger denen der Zukunft. Allzu oft ist der Unterricht veraltet, außerdem trägt die Bildungsarbeit in großen Teilen weder den neuen pädagogischen noch den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung. Vieles geht an den Interessen und Bedürfnissen der jungen Menschen vorbei und hält Strukturen aufrecht , die zu einem beträchtlichen Teil noch aus der Zeit Maria Theresias stammen.
Dazu kommt, dass viele gesellschaftliche Entwicklungen völlig unberücksichtigt bleiben. Dies gilt für die wachsende Zahl berufstätiger Frauen und Mütter ebenso wie für die bald schon 20 Prozent von Schülerinnen mit Migrationshintergrund . Modeme Berufe erfordern heute auf allen Stufen eine Kombination von Theorie und Praxis – siehe den Erfolg der dualen Ausbildung – , eine klare Feststellung der Talente jedes einzelnen Kindes und dessen Förderung sowie die einwandfreie Beherrschung der Grundkompeten zen Lesen, Schreiben und Rechnen.
Es ist unerträglich, dass bei uns beinahe ein Drittel der Fünfzehnjährigen nicht sinnerfassend lesen kann, dass 79.500 junge Menschen bis zum 24. Lebensjahr keinen Schulabschluss oder nur einen Pflichtschulabschluss besitzen und oft auch keinen Job haben.
Firmen investieren Millionen Euro in Nachhilfe für angehende Lehrlinge , damit diese , die nie richtig lesen, schreiben und rechnen gelernt haben, lehrfähig werden und eine Berufsschule schaffen können?
All diese Versäumnisse werden uns seit Jahren bei allen internationalen Tests bewiesen: Von der OECD über die UNO bis zur EU werden wir ständig aufgefordert, unser Bildungssystem endlich zu modernisieren .
Aufgrund dieser Tatsachen haben wir vor mehr als zweieinhalb Jahren, also mehr als der Hälfte der zu Ende gehenden Legislaturperiode, ein überparteiliches Volksbegehren initiiert. Mit 383.724 Unterschriften konnte, gemessen an den vorausgegangenen und vor allem den nachfolgenden Volksbegehren, ein beachtlicher Erfolg erzielt werden.
Der Nationalrat hat die Bedeutung des Bildungsvolksbegehrens erkannt und dessen Forderungen entsprechend behandelt. Nach einer niveauvollen ersten Lesung am 19. Jänner 2012 wurde ein „Besonderer Ausschuss “ zur weiteren Behandlung eingesetzt. Dieser tagte unter Beiziehung einer großen Anzahl von Expertinnen fünf Mal zwischen dem 1. Februar und dem 31. Mai 2012.
Dabei zeigte sich bei den Mitgliedern sämtlicher Fraktionen erfreulicherwe ise eine große Übereinstimmung. Diese fand in den Feststellungen „jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden und der Sack zugemacht werden“ beredten Ausdruck . Es schien zunächst auch so, als würden in der letzten Sitzung eine Reihe von Beschlüssen gefasst werden . Für noch offene Fragen war eine parlamentaris che Enquete für den Herbst geplant. Auch sollten die Sozialpartner zu einer Einigung gebracht werden.
Umso größer war die Überraschung und Enttäuschung , als es in der letzten Sitzung des Ausschusses plötzlich hieß, „dass man auf die realpolitischen Machtverhältnisse Bedacht nehmen müsse“, wie dies der damalige Bildungssprecher der ÖVP, Abgeordneter Werner Amen, formuliert hat. Die Folge dieser Feststellung war , dass kein einziger konkreter Beschluss gefasst wurde. Soviel zur Wertschätzung erfolgreicher direktdemokratischer Initiativen und zum Verständnis, dass Abgeordnete nur ihrem Gewissen verpflichtet seien.
Die in der Folge gesetzten Reformschritte – insbesondere den Gesetzesentwurf zur Pädagoglnnenbildung NEU sowie den Beschluss über Ganztagesschulen – begrüßen wir sehr. Jedoch kann dies nur ein Anfang sein, dem viele weitere Beschlüsse und Maßnahmen folgen müssen. Denn wir dürfen die Zukunft unserer Kinder und unserer Jugend und damit auch die Zukunft unseres Landes nicht aufs Spiel setzen. Die soeben publizierte deutliche Verschlechterung unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist nur ein Hinweis auf diese bedrohliche Entwicklung.
Umso wichtiger erscheint es den lnitiatorlnnen des Bildungsvolksbegehrens , dass die Bildungsthematik ein zentrales Thema bei den heranstehenden Nationalratswahlen wird. Daher erlauben wir uns einige der wichtigsten Anliegen des Bildungsvolksbegehrens anzuführen und dürfen Sie ersuchen, die Position Ihrer Partei bzw. Ihrer Fraktion zu den gestellten Fragen festzuhalten und auch anzuführen, auf welchem Weg Sie eine ehestmögliche Umsetzung beabsichtigen:
In Österreich können 28% der Fünfzehnjährigen nicht sinnerfassend lesen und 79.500 Jugendliche bis zum 24. Lebensjahr haben keine ausreichende Schulbildung und oftmals keinen Beruf. Wobei es gleichzeitig einen Mangel an qualifizierten Fachkräften gibt.
Was werden Sie gegen diese paradoxe Situation unternehmen?
- In zwei Drittel aller OECD-Länder gibt es verschränkte Ganztagsschulen , das heißt Schulen, in denen herkömmlicher Unterricht mit selbständigem , kreativen Probleme-Lösen verbunden wird, auch in Kooperation mit Betrieben und gesellschaftlichen Einrichtungen, um Theorie und Praxis zusammenzuführen ; wo Theater-Projekte , verstärkter Musik-, Sport- und Handwerksunterr icht angeboten werden, Naturwissenschaften und Technik vertieft , breitere Einsichten in Recht und Wirtschaft geboten und gemeinsam mit Pädagoginnen gegessen und Freizeit erlebt wird , ohne Hausaufgaben und mit stetig sinkendem Nachhilfe-Bedarf.
Darüber hinaus steht außer Frage, dass die Trennung von 9- und 10-jährigen Kindern am Ende der Volksschulzeit aus menschlichen, pädagogischen und nicht zuletzt wirtschaftlichen Überlegungen völlig unangebracht ist.
Wie stehen Sie zu dem Projekt „verschränkte Ganztagsschule und gemeinsame Mittelstufe als Regelschule“?
- Östereich hat 5.860 Schulen. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 3.245, sind Klein-und Kleinstschulen bis maximal 8 Klassen und 150 Schülern. Hier kann vieles nicht angeboten werden, was in größeren Schulen möglich ist. So z. B. die Zusammenfassung in Clusterschulen, die unter einem Dach mit Kinderkrippen beginnen und bis zur Matura führen . Auch die Teilnahme an nationalen und internationalen Musik-, Sport- und Theater-Wettbewerben wie an naturwissenschaftlichen oder sprachlichen Olympiaden ist meist ausgeschlossen. Während in anderen Ländern größere Schulzentren üblich sind, gibt es in Österreich nur 226 Schulen mit mehr als 800 Schülern.
Was halten Sie von größeren Strukturen auch in unserem Land?
- In 19 von 35 OECD Ländern sind sämtliche Lehrerinnen verpflichtet, alle ihre Tätigkeiten ganztägig an den Schulen aus zu üben. Dadurch steigt nicht nur die Unterrichtsqualität , sondern es ermöglicht auch die Bildung von tragfähigen Beziehungen zwischen den Pädagoginnen und ihren Schülerinnen, was eine wichtige Voraussetzung für gelingendes Lernen ist. Außerdem werden dadurch nicht nur das Unterrichten, sondern auch alle anderen pädagogisch notwendigen Tätigkeitsfelder von Pädagoginnen als wichtige Aufgaben ihrer Profession anerkannt.
Wie stehen Sie dazu, dass Lehrerinnen und Schülerlnnen auch bei uns in derRegel von 8:30 bis 16:30 Uhr an den Schulen sind?
- Die Bundesregierung hat sich zu einer universitären Ausbildung aller Lehrerinnen in Österreich auf Masterniveau entschlossen, was sehr zu begrüßen ist und hoffentlich so bald aus möglich auch für Kindergartenpädagoginnen beschlossen wird. Dennoch will die Gewerkschaft, dass Pflichtschullehrerlnnen ein anderes Dienst-und Besoldungsrecht haben sollen als AHS-und BHS Lehrerinnen. Somit würde ein Pflichtschulleher/in in einer NMS – bei gleicher Ausbildung und gleicher Tätigkeit- eine höhere Lehrverpflichtung haben als ein AHS-Lehrer/in, aber einen geringeren Lebensverdienst. Daher muss in Zukunft der Grundsatz gelten: Gleiche Besoldung für gleiche Ausbildung.
Wie stehen Sie zu diesem Vorschlag?
- Österreich gibt pro Schülerln im internationalen Vergleich viel Geld für die Schulbildung aus bei gleichzeitig geringer Effizienz (siehe die bedrohliche Anzahl der Schülerlnnen die nicht sinnverstehend lesen können). Ein Teil dieser Mittel versickert in einer Schulverwaltung , die viel zu viele Verwaltungsebenen und Doppelgeleisigkeiten aufweist. Dazu kommt der Parteienproporz bei allen wichtigenPersonalentscheidungen, der bei uns sogar in der Bundesverfassung festgeschrieben ist. Parallel dazu fehlt es den Schulen am notwendigen Gestaltungsspielraum, d.h. Autonomie in Personalentscheidungen sowie Verantwortungsübernahme.
Was werden Sie unternehmen, um Effektivität und Effizienz des Schulsystems zu steigern?
- Die Universitäten sind in Österreich im internationalen Vergleich nicht nur unterdotiert, was die internationale Konkurrenzfähigkeit in der Forschung gefährdet , sondern sie haben auch keine Planungssicherheit , da es keine Studienplatzfinanzierung gibt. In manchen Studienrichtungen kommen auf einen Professor/in mehr als 300 Studierende, was nicht zumutbare Bedingungen für ernende und lehrende bedeutet und die Qualität der Studien beeinträchtigt. Als Konsequenz gehen auch die (viel zu wenig en) Absolventlnnen in den sogenannten MINT-Fächer (Mathematik , Informatik, Naturwissenschaften und Technik) immer häufiger insAusland, weil dort die Arbeits-wie auch die Forschungsbedingungen besser sind.
Was wollen Sie tun, um diese Situation zu ändern und zu verbessern?
- Soeben hat die Statistik Austria herausgefunden, dass von den rund 280.000 Studierenden an Österreichs Hochschulen ziemlich genau 100.000 jährlich so gut wie keine Prüfungen ablegen. Diese Studenten inskribieren mehr oder weniger auf gut Glück – oft neben einem Beruf, da diese Versuche ohnedies kostenlos sind . Viele davon inskribieren aber auch nur deshalb, weil sie dadurch in den Genuss der Sozialversicherung gelangen.
Was werden Sie gegen diese höchst unbefriedigende Situation unternehmen?
- Ein großes Problem für die österreichische Bildungspolitik ist unser Föderalismus. Das beginnt schon bei den Kinderkrippen und Kindergärten. Obwohl die Jahre vor der Unterrichtspflicht des Kindes entscheidende Grundlagen für jeden weiteren Bildungsweg legen, egal ob für autochtone Kinder oder für Kinder mit Migrationshintergrund, gehören diese Einrichtungen immer noch nicht zur Bildung und damit in das zuständige Bundesministerium . Konsequenz daraus sind große Unterschiede zwischen den Ländern. So bietet Niederösterreich nur für 8% der Ein-bis Dreijährigen geeignete Plätze an, Wien hingegen für 36%. Alle anderen Länder liegen irgendwo dazwischen. Jedes Land hat unterschiedliche Angebote für Ganztagsplätze, unterschiedliche Öffnungszeiten im Sommer , sowie unterschiedliche Dienstrechte und Bezahlungen.
Was werden Sie tun, um gleiche Bildungsbedingungen im Kindergarten für alleKinder zu ermöglichen?
- Analoge Heterogenitäten gibt es bei der wichtigen Behinderten-Inklusion. Hier schwanken die Quoten länderweise von 35% bis 84%; das Mittel beträgt österreichweit 50%.
Was werden Sie tun, damit die UN-Behinderten Konvention, die eine möglichst volle schulische Inklusion vorsieht , so wie zB in Südtirol (97%) auch in Österreich umgesetzt wird?
- Im vergangenen Jahr hat der österreichische Staat (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände) über 50% seiner Gesamtausgaben für „soziales“ und„Pensionen “ aufgewendet, also für ältere Menschen in diesem Land und für dieErhaltung bzw. Reparatur unserer Sozialstrukturen. Für Schulen, Universitäten, Wissensch aft und Forschung, also für die Zukunft unserer Jugend (Kinder, Enkel) sind nur 11% ausgegeben worden, für den Elementarbereich sogar nur 0,5%.
Was werden Sie unternehmen, damit Schulen, Universitäten, Wissenschaft undForschung eine für die Zukunft unseres Landes adäquate Beachtung imBundesbudget finden?
Wir sehen Ihrer Antwort mit großem Interesse entgegen. Wir werden diese einer breiten Öffentlichkeit als Grundlage für die Wahlentscheidung jedes Einzelnen darlegen.
Mit bestem Dank für Ihre Bemühungen verbleiben wir
mit vorzüglicher Hochachtung
- Quelle: Download | Brief der Betreiber des Bildungsvolksbeghrens
Verein „Bildungsinitiative für die Zukunft“, ZVR -Zahl 893139934, UID: ATU66239206Vorstand: Dr. Hannes Androsch, Beppo Mauhart, Univ.Prof. Dr. Bernd Schilcher,Dr.Alois Schittengruber, Dr. Ingr id Vogl,WP/StB Dkfm.Franz Gogg, WP/Stß Mag.Johannes Mörtl,Bankverbindung: Raiffeisenlandesbank OOE, Kontonummer: 10579, BLZ: 34000, IBAN: AT90 3400 0000 0001 0579 BIC: RZOOAT2L
- In zwei Drittel aller OECD-Länder gibt es verschränkte Ganztagsschulen , das heißt Schulen, in denen herkömmlicher Unterricht mit selbständigem , kreativen Probleme-Lösen verbunden wird, auch in Kooperation mit Betrieben und gesellschaftlichen Einrichtungen, um Theorie und Praxis zusammenzuführen ; wo Theater-Projekte , verstärkter Musik-, Sport- und Handwerksunterr icht angeboten werden, Naturwissenschaften und Technik vertieft , breitere Einsichten in Recht und Wirtschaft geboten und gemeinsam mit Pädagoginnen gegessen und Freizeit erlebt wird , ohne Hausaufgaben und mit stetig sinkendem Nachhilfe-Bedarf.
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Wissensmanagement für Pädagog/innen | Bildungschancen
Fünf Kernbeziehungen für Pädagog/innen
Wissensmanagement für Pädagog/innen baut auf fünf Kernbeziehungen auf:
- Aufgaben und Rollen in Bildungseinrichtungen (Kindergarten, Schulen, Erwachsenenbildung bis Senior/innenbetreuung)
- Beziehung zu den KollegInnen,
- Unterstützungsfunktion gegenüber Führungskräften, Steuerteams u.a.,
- Beziehung zu Partnern und relevanten Umwelten und
- ‚Beziehung’ zu sich selbst im Sinne von Selbstorganisation.
Pädagog/innen benötigen vielfältige Informationen, um ihre Aufgaben zu bewältigen. Das war in der Vergangenheit etwas einfacher, da Arbeitsmittel, Prozesse, Literatur u.a. noch überschaubar waren. Bedingt durch die hohe Anzahl von Dokumenten, den Zugang zum Internet, den Wettbewerb, die Projekte, die Innovationen, die e-mails, die Teamarbeit und die Orientierung am Bildungs-Markt nimmt die Komplexität dramatisch zu. Suchmaschinen, Recherchen, individuelle Zugänge zu elektronischen Medien und individuelle Passwörter lösen diese Probleme nicht. Soll WISSEN allen zur Verfügung gestellt werden, ist den verschiedenen Rollen der Pädagog/innen Rechnung zu tragen.
Die ‚humane Festplatte’ der Pädagog/innen
Die ‚humane Festplatte’ der Pädagog/innen ist WISSENsquelle und WISSENstresor gleichzeitig.
Und hier liegt das Kernproblem des Wissensmanagements: Die Angst, WISSEN abzugeben und sich damit möglicherweise entbehrlich zu machen. Der Mensch wird bei fehlender WISSENsteilungskultur selbst zur größten Blockade, mit der wir es beim Wissensmanagement zu tun haben.- WISSEN kann im Gegensatz zu Daten und Informationen nicht unabhängig von Personen gespeichert werden.
- WISSEN ist stets an Menschen und deren soziale Kontexte gebunden. Es ist somit für Handlung von großer Bedeutung.
Damit sich WISSEN vermehrt, sind Kultur, Führung und Ausbildung notwendig. Es gibt WISSEN, das sich explizit machen lässt, in Form von Texten, Listen, Grafiken und Formeln, und damit auch ausdrücken und managen lässt. Um Erfahrung und WISSEN fließen zu lassen, zu multiplizieren und neues zu generieren, werden verschiedene technologische Instrumente eingesetzt. Führung ist gleichzeitig die Kunst, über die Gestaltung von Rahmenbeziehungen Resultate zu erzielen, die sich auf direktem Weg nicht erzielen lassen.
- Welche wissensrelevanten Prozesse gibt es?
- Was machen andere Bildungsorganisationen erfolgreicher und warum?
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CyberMentor | Programm für Mädchen im MINT-Bereich
Dieser Beitrag folgt der Partnerschaft mit TeachersNews | 25. Kalenderwoche 2013
„CyberMentor“ ist ein deutschlandweites E-Mentoring-Programm für Frauen und Mädchen im MINT-Bereich, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und durch verschiedene Unternehmen (z.B. Siemens, Daimler, IBM, SAP) finanziert wird. Ziel von CyberMentor ist es, Mädchen zu mehr MINT-Aktivitäten zu motivieren, ihnen umfassende Informationen über MINT-Studiengänge und -berufe zu vermitteln und sie langfristig für MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu begeistern. Lesen Sie weiter.