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Im Silicon Valley sich inspirieren lassen?

Beim Lesen  im JOB Kurier (Samstag, 22.10.2018, S. 5, Bericht über einen BFI-Besuch im Silicon Valley) wird die Frage nach „Was tust du, um zu inspirieren?“ gestellt. Die Aussagen der BFI-Chefin Valerie Höllinger nehmen dabei Bezug auf eine Studienreise in das Silicon Valley. Zwei Textstellen habe ich herausgenommen, da sie Beachtung finden sollen.

Community und Collaboration

Erfahrungen aus Silicon Valley

Erfahrungen aus Silicon Valley

Für Wissensmanagement gilt schon lange: Community und Collaboration in den Mittelpunkt zu stellen. Dass daran kein Weg vorbeiführt,  beweist auch das „gelebte“ Silicon Valley. Doch die Feststellung allein wäre zu wenig, so ist der Ist-Stand in Österreich mitzudenken. Da fällt auf, dass „SCHEITERN“ nicht als positiv gesehen wird, eben als eine Chance, einen Irrweg nicht bis zum Ende zu beschreiten. Es zeigt aber, das Machtinsignien noch immer eine große – zu große – Rolle spielen.

 

Flipped Classroom statt eLearning?

Flipped Classroom statt eLearning (ein Impuls aus Silicon Valley)?

Flipped Classroom

Aber auch Flipped Classroom (mit diesem Link finden sich einige Anwendungsbeispiele) wird dem schon traditionellen eLearning gegenübergestellt und blickt eher in die Zukunft, verlagert Inputs in das Vorfeld des Lernprozesses um genügend Platz in den Präsenzphasen zu haben, die WICHTIGEN Themen zu diskutieren bzw. zu erlernen.

In Präsenzveranstaltungen wird nur für einen Teil der Teilnehmenden gelehrt aufgrund unterschiedlichen Vorwissens. Fortgeschrittene Teilnehmer/innen würden gerne schneller weiterkommen im Thema (und langweilen sich), während Teilnehmer/innen mit Verständnisschwierigkeiten überfordert sind (und langweilen sich auch oder agieren aggressiv). Dazwischen befindet sich der Teil der Teilnehmer/innen, für den Inhalte und Tempo aktuell genau richtig sind. Differenzierte Lehre und Unterstützung ist in diesen Situationen nicht möglich.

Das ist zu hinterfragen:
90% der Seminarzeit wird für die Vermittlung theoretischer Grundlagen verwendet, während nur 10% für die Anwendung des Erlernten zur Verfügung stehen.

Die umgekehrte Lehr-Lernsituation bietet Lösungswege für diese Probleme an. So wird die multimediale und orts- sowie zeitunabhängige Vorbereitung die Präsenztermine anders als üblich gestalten. Insgesamt kommt dieses Konzept auch der jüngeren Vorstellung entgegen, dass sich die Rolle der  Vortragenden (Lehrenden) gewandelt hat

 

 

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