Hiaz zündn ma des zweite Liacht an:

Bild von Gerhard G. auf Pixabay 


Zwoa Liachta hand a Paar. De zwoa Liachta fragen uns.wia wir mit dem Menschen umgen-gan, der mit uns zsammlebt, mit’n eigenen Mann, mit da eigenen Frau, mit unserm Kind, mit da Muatta, mit’n Schwiegersohn, mit da Schwiegatochta, mit’n Freund, mit’n Nachbarn.

Wia hamma gwen zu unsern Mann, zu unserer Frau.hot’swas gebn, was nur net ausgredt ist. Was dir und mir nu af der Seele liegt. Kinna mas guat macha. Kinna ma en ersten Schritt ge-hen oda kinna ma wenigstens entgegengehn, wann wer af uns zuageht. Kinna ma’s Herz a weng aufmacha, wann wer a Platzl dort suachat? Da Bua, der net gratn hot, der wia da verlo-rene Sohn durch d’ Welt girrt is, er möchte wieda hoam. Kinna man mit ausbroate Arm emp-fangen, ohne dass ma eam z’erst en Vorwurf machan, was er ois tan und net an hot, was er ois vapraßr hot. Kinna ma wirkli sagn, i gfrei mi, daßd wieda do bist.

Kinna ma ohne Zorn d’Tochter, ba der’s Heiratn schief ganga is, ohne dass ma Schuld vor-werfn oda suachan, wieda afnehma, kinna ma ihr zualosn und probiern, dass mas vastehn-gan.

Kinna ma des, wos gebn hot, zwischen Mann und Frau in da Ehe vazeihn und wieda vagessn oda miass mas alle Augenblicke viararama, wieda am Tisch legn und hinzoagn drauf, af des fehlerhafte, missliche, unebene. Miass ma ois allweil wieda aufwana oda kinna ma wirkli an Stoan draflegn, dass nix mehr in d’Heh kimmt.

Jeda vo uns braucht a DU, an andern, wo er se findn ko, wo er dahoam sei ko.

Wann zwoa Kerzen brennen am Kranz, wird’s heller, des kenna ma. Zwoa Kerzen spendn mehr Wärm.des g’spürn ma.

Es is net allweil leicht en Leben, dass d’Menschen en Gleichklang der Herzn finden. Daß ma des akzeptiert, dass a anderer so tuat, wia er’s für richti halt und net so, wia ma’s selba moat.

Kinna ma damit leben, dass a anderer a a Willn haben ko, der net da unsere is. Lass ma do den anderen Menschen a so sei, wia er is, er hot sei Recht draf. Er, da andere, hot genauso seine guadn und schlechtn Seiten wia mia.

Lassn oba a de Leit, de net in alle mit uns handelsoans san, net aloa, hilflos, angsti und va-zweifln. Wann ma a guade Nachbarn haben wolln, miass ma a selba oana sei. Mia miassn dem andern s’Vertrauen entgegenbringa, d’Achtung und d’Zuneigung, wei nur dann kanns gegenseitig sei. Mia miassn de Geduld und Gelassenheit hobn, mia miassn , allweil wieda d’Liab herzoagn, ohne Bedingungen und ohne wenn und aber. Und wann i nu so s’Gfühl hob, es reibt se mit wen, wann i allweil den guadn Willn zoag, wird ma se näher kemma, zam-kemma und guad auskemma.

Es liegt so vü in unserer Hand, in unsern Verständnis, in unsern Vahaltn. Es muaß bei uns passn, dass ma d’Liab und s’Vastehn weidagebn kinnan, so wia oa Kerzn die andere anzündt und wias dann miteinand selba brennand, heller, wärmer, freundlicher, liachta..

Die zweite Kerzen brennt für alle, de mit uns leben, in da Familie, in da Nachbarschaft, lösche ma de Kerzen eia aus, lasse ma liawa mit den und mit de um uns alle zwoa Kerzen leuchtn, brenna, daß’s a wenig heller wird um uns.


Nikolaus von Myra

Der Kirchturm von St. Niklaus im Schweizer Kanton Wallis wird im Advent als Nikolausfigur dekoriert. Gemäß Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde handelt es sich dabei um die weltweit größte Nikolaus-Figur.


Nikolaus von Myra (russische Ikone von Alexa Petrow, 1294, Museum Nowgorod)

Nikolaus von Myra (altgriechisch Νικόλαος Μυριώτης Nikólaos Myriṓtēs; * zwischen 270 und 286 in Patara; † 6. Dezember 326, 345, 351 oder 365) ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird im gesamten Christentum begangen und ist mit zahlreichen Bräuchen verbunden.

Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, damals Teil des römischen, später des byzantinischen Reichs, mittlerweile der Türkei. Sein griechischer Name Nikólaos (aus νίκη und λαός) bedeutet „Sieg des Volkes“ und war bereits in vorchristlicher Zeit gebräuchlich.
(Weiterlesen auf der Wikiwand)


Der Nikolaus

Der Nikolaus, der Nikolaus,
wo kommt der Nikolaus her?
Aus Afrika, Amerika,
vielleicht vom Roten Meer?

Er ist, weiß Gott, kein Dummerjahn,
er kennt ein jedes Kind,
und wenn er an die Türe pocht,
dann mach ihm auf geschwind!

Und öffnet er dann seinen Sack
und schenkt dir dies und das,
so ist das wohl, mein liebes Kind,
für dich ein Heidenspaß.

Und stürmt er dann zum Haus hinaus
mit Prusten und Gestöhn,
so ruf ihm schnell noch hinterdrein:
„Hallo, ich dank auch schön!“


Warum der NIKOLAUS Nüsse & Apfel bringt

In einigen Tagen ist es wieder so weit: Die Stiefel werden blank geputzt und
aufgestellt. Waren die Kleinen brav, so sind sie am Morgen des 6. Dezember
reichlich mit Äpfeln, Nüssen und süßen Leckereien bis zum Rand gefüllt.

Aber waren sie schlimm, so finden sie Kohlestücke darin.

Lustig, lustig tra la-la-la-la, bald ist Nikolausabend da“, lautet das bekannte Lied, das die Ankunft des hl. Nikolaus erzählt, der brave Kinder noch vor dem Christkind mit Geschenken belohnt.

SCHAURIGE BEGLEITER

Vor allem im deutschsprachigen Raum erhielt der gute Nikolaus mit der Zeit böse Begleiter, die die Aufgabe hatten, die schlimmen Kinder zu bestrafen. Während in Österreich der Krampus seine Rute schwingt, ist es in Deutsch­land Knecht Ruprecht, der die Unarti­gen, ebenfalls mit einer Rute, zu mehr Gehorsam erziehen sollte. Beide Schre­ckensgestalten haben einen noch älte­ren Ursprung als der hl. Nikolaus, näm­lich in der germanischen Mythologie.

Krampuslauf in Göstling. 2008

SANTACLAUS

Ganz ohne böse Gesellen kommt in Eng­land und den USA der Weihnachtsmann Santa Claus aus: Er kommt traditionell erst in der Nacht zum 25. Dezember durch den Schornstein herab und be­schenkt die Kinder. Anders als der Ni­kolo trägt er keine Bischofsmütze, son­dern eine rote Zipfelmütze. Europäi­sche Protestanten brachten den christ­lichen Nikolausbrauch in die USA mit, wo in niederländischen Kolonien das „Sinterklaasfeest“ gefeiert wurde. Das Gedicht The Night before Christmas machte ihn zu der heutigen Figur des Nordpolbewohners.


1. DIGITAL
Der fobizz Adventskalender 2020.
24 digitale Mikro-Fortbildungen
2. MUSIK
Advent, Advent, Blech exzellent!
Saarländischer Rundfunk Deutsche Radio Philharmonie

3. WISSEN
Adventskalender:
Wissenskarten

1. DIGITAL. Das erwartet Dich im fobizz-Adventkalender.
Link zum 6. Türchen

Interaktive Animationen programmieren

Übung

  1. Rufe das im Video vorgestellte Scratch-Projekt auf und starte es, indem du auf die grüne Fahne klickst.
  2. Passe das Projekt an. Klicke dazu auf den Button Schau hinein. Dazu musst du nicht registriert sein. 
    Hier findest du ein paar Ideen, aber du kannst natürlich auch andere Dinge anpassen: 
    • Lass den Pinguin einen anderen Witz erzählen.
    • Lass den Schneemann ein anderes Gedicht aufsagen. 
    • Füge weitere Figuren hinzu und überlege dir, wie du sie programmieren kannst. 
  3. Optional: Falls du auf Twitter oder Instagram bist, dann teile dein Ergebnis (Link oder Screenshot) mit dem Hashtag #fobizzadventskalender Wir freuen uns!

Weiterlesen und Video ansehen.



Padlet ist eine digitale Schultafel und kann zum Brainstormen, Präsentieren und für Gruppenarbeiten gut verwendet werden. Nach der Registrierung können in der Gratisversion 6 Tafeln eingerichtet werden. Per selbst gestaltbarem Link kann Jede*r mitmachen (Account ist für die Schüler*innen nicht notwendig) und am Handy/Tablet oder Laptop Ideen posten. Auch Bilder, Videos und Links können eingefügt bzw. eingebettet werden. Für alle Fächer und Themen geeignet! Hier ein Erklärvideo von Sandra Tuma.


2. Musikalischer Mitmachkalender Advent, Advent, Blech exzellent! 
der Deutschen Radio Philharmonie. Link zum 6. Türchen

Es ist Wochenende: Musik und Hinweise wie beim 5. Türchen


3. Adventkalender Wissenskarten
Link zum 6. Türchen
Quelle: © Medienwerkstatt Mühlacker 2005/2006

Ein Rezept für Spritzgebäck

„Obwohl ich mir erst ein bisschen komisch vorkam, habe ich speziell für euch meine Nikolausmütze aufgesetzt – schließlich ist ja heute Nikolaustag – ein Tag, den alle Kinder sehr mögen.

Du doch sicher auch – oder? Na ja, jedenfalls hat auch niemand in unserer Klasse gelacht, als das Foto von mir gemacht wurde. Bei uns zu Hause ist der Nikolaustag immer sehr schön, und mein Bruder und ich haben uns schon lange darauf gefreut. Schon einige Tage vorher haben wir mit Mama gebacken, damit wir am Nikolaustag auch leckere Kekse zum Kaffeetrinken anbieten können.
Und weil immer meine Großeltern zu Besuch kommen, haben wir Spritzgebäck gemacht, denn das ist in Deutschland ein traditionelles Advents- und Weihnachtsgebäck … und… meine Oma schwört auf gutes Spritzgebäck mit einer Tasse starkem Kaffee dazu! (Link)

Foto von RitaE by Pixabay

AH EFFEKT zum Anhören